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Dienstag, den 14. September 2010 um 13:40 Uhr

Protokolle

Inhalt:

 

 

1. Gründungsprotokoll

Die Freiwillige Feuerwehr Danewitz wurde in der Versammlung vom 18.07.1928 gegründet. Es meldeten sich zur Aufnahme folgende Kameraden

aktiv passiv
Albert Schumacher Paul Fieting
Fritz Freitag Otto Fieting II
Alfred Fieting Wilhelm Fieting
Martin Fieting Hans Fieting
Willi Fieting Rudolf Kessel
Paul Fieting Gustav Freitag
Bernhard Fieting Emil Luther
Erwin Wolter Gustav Wolter
Adolf Brochner Gustav Blankenburg
Alfred Henning Otto Dahbe
Adolf Hübner Gustav Luther
Georg Freitag Gustav Elsholz
Otto Elsholz  
Alfred Kaiser   

Kamerad Schumacher wurde zum Oberführer, Kamerad Fritz Freutag zum Brandmeister, Kamerad Fritz Kessel zum Oberfeuerwehrmann gewählt.

Es waren demnach bei der Gründung 16 aktive und 13 passive [*] Kameraden. Am 1. September 1928 wurde die neue Motorspritze durch Herr Weselowskiy von der Feuersozität dem Herrn Amtsvorsteher Hellweg übergeben, dieser übergab sie dann der Gemeinde Danewitz. Am 21.09.1928 erfolgte die Einkleidung der Wehr. Am 23.09.1928 nahm die Wehr 14 Mann stark an einer Waldbrandübung in Ladeburg teil.

Am 9.10.1928 war die Versammlung wegen der Abnahme der Wehr.

Am 14.10.1928: Es wurde beschlossen, die Abnahme als gleich als Stiftungsfest zu feiern und die Wehren aus Biesenthal, Melchow, Rüdnitz, Ladeburg und Tempelfelde einzuladen. Außerdem sollen sämtliche Einwohner der Gemeinde Danewitz eingeladen werden. Am 14.10.1928 erfolgte die Abnahme der Wehr durch den Kreisbrandmeister Tesch, Wriezen. Erschienen waren die Kameraden der Wehren aus Biesenthal, Ladeburg und Tempelfelde. Es wurden auch 3 passive Kameraden aufgenommen.

Schriftführer: Fritz Kessel

 

* unerklärlich heute, wie diese Zahlen zu Stande gekommen sind. Denn es sind nur 14 aktive und 12 passive Mitglieder.

 

2. weitere Protokolle von 1928  

Am 17.10.1928
Versammlung der Wehr, anwesend waren 15 Mann.
Tagesordnung: Besprechung zwecks Teilnahme am Stiftungsfest in Ladeburg am 20.10.28. Es meldeten sich 6 Kameraden die hinfahren wollten. Auch wurde noch Fritz Hübner Aktiv aufgenommen.

Versammlung am 31.10.28
anwesend waren 15 Mann.
Tagesordnung:
1. Aufnahme von neuer Mitglieder
2. Abstimmung über die Teilnahme an der Beerdigung des Kameraden Ringer, Biesenthal.
3. Verschiedenes
Als Aktive Mitglieder wurden aufgenommen Walter Bassow und Otto Brokner. Für die Teilnahme an der Beerdigung des Kameraden Ringer Biesenthal meldeten sich 4 Mann, die Sammlung vom Kranz ergab 9 Mark. Unter Verschiedenes wurde noch so einiges Besprochen. Kamerad Fritz Kessel wurde zum Feldwebel und Kamerad Alfred Fieting zum Oberfeuerwehrmann gewählt.

Versammlung am 10.11.28
Tagesordnung:
Punkt 1: Gründung des Feuerwehverein
Punkt 2: Wahl des Vorstands
Punkt 3: Festsetzung des Beitrags
Punkt 4: Verschiedenes
1. Es wurde beschlossen einen Verein der Freiwilligen Feuerwehr Danewitz zu bilden. Es gehören ihm sämtliche aktive und passive Mitglieder an.
2. Zum ersten Vorsitzenden wurde Gemeindevorsteher Paul Fieting gewählt. Zum 2. Vorsitzenden wurde Albert Schumacher gewählt. Zum Kassierer wurde Fritz Freitag gewählt. zum Schriftführer wurde Fritz Kessel, zum Stellvertreter Erwin Walter gewählt.
3. Der Beitrag wurde für Passive Mitglieder auf 4 Mark jährlich festgesetzt. Aktive Mitglieder sind frei. Dann wurde noch beschlossen alle Vierteljahr eine Mitgliederversammlung abends.
4. Der Schriftführer verlaß die Satzung des Kreisfeuerwehrverbandes. Der Eintritt in die Bestattungshilfe des Kreisfeuerwehrverbandes wurde durch Abstimmung angenommen. Es wurde auch noch die Statuten der Bestattungshilfe verlesen.

Schriftführer: Fritz Kessel

 

 

3. Protokolle von 1929

Am 3.1.29
Versammlung
Tagesordnung betrifft Sterbehilfe, da noch einige Unklarheiten waren wegen der Mitgliedschaft der Frauen. Nachdem nochmal alles durchgesprochen war und alles klar war wegen der Sache, traten sämtliche Mitglieder der Bestattungshilfe bei.

Am 16. Februar besuchten 18 Kameraden das Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Biesenthal.

Am 6.4.29 wurde die Wehr morgens um 3/4 6 alarmiert. Es brannte in Melchow eine Scheune und Stall. Die Wehr rückte mit 16 Mann stark zum Brandherd, und war als erste auswärtige Wehr erschienen [*].

Am 2.5.29 wurde die Wehr nach Tempefelde gerufen, es brannte dort eine Scheune, die Wehr rückte 9 Mann stark zum Brandherd.

Am 26.5.29 war die Wehr 19 Mann stark zu Bezirksübung nach Langerönne [**].

Am 7.7.29 fand im Dorf eine Bezirksübung statt. Es waren die Wehren aus Ladeburg, Rüdnitz, Tempefelde und Biesenthal erschienen.

Am 14.7.29 waren 4 Mann zum Kreisverbandstag nach Tiefensee.

Am 4.8.29 fand die Führerprüfung statt. Es hatten sich 5 Prüflinge gemeldet, welche auch die Prüfung bestanden, und zwar die Kameraden Schuhmacher und Fritz Freitag als Brandmeister, und die Kameraden Fritz Freitag, Alfred Fieting und Adolf Brockner als Oberfeuerwehrmänner. Nach der Prüfung fand noch ein gemütliches Beisammensein statt.

Am 18.8.29 fand eine Brandmeistertagung in Biesenthal statt. Oberführer Schuhmacher und Brandmeister Freitag nahmen daran teil.

Am 31.8.29 wurde die Wehr zum Waldbrand nach Rüdnitz alarmiert. Die Wehr rückte 9 Mann stark zum Brandherd.

Protokoll von der Generalversammlung am 31.10.29. Auf der Tagesordnung standen folgende Punkte:
Punkt 1. Verlesen des Protokolls
Punkt 2. Besprechung über unser Stiftungsfest
Punkt 3. Verschiedenes
1. Der Schriftführer verlaß das letzte Protokoll.
2. Es wurde beschlossen unser Stiftungsfest am 9.November 1929 zu feiern. Die Wehren von Biesenthal, Tempefelde und Ladeburg werden dazu eingeladen. Es wurde beschlossen, das die Familienangehörigen von passiven Mitgliedern freien Eintritt haben. Nichtmitglieder und Fremde zahlen 1 Mark. Kameraden der eingeladenen Wehren und deren Frauen zahlen 50 Pfennig. Anfang 7 Uhr.
3. Für die Delegierten zur Kreisverbandstagung wurden Fahrgeld und 2 Mark Spesen bewilligt.

Am 2. November 1929 wurde die Wehr morgens um 6 1/4 Uhr alarmiert. Es brannte das Sägewerk in Biesenthal. Die Wehr rückte mit 17 Mann stark zum Brandherd.

Am 9. November feierte die Wehr 1. Stiftungsfest. Erschienen waren Kameraden aus Biesenthal, Tempefelde und Ladeburg. Es wurde bis zum frühen Morgen recht fröhlich gelöscht und das Tanzbein geschwungen.

Am 16. November 1929 besuchte 1 Mann das Stiftungsfest in Tempefelde.

Am 23. November 1929 war die Wehr 6 Mann stark mit der Motorspritze nach Tempefelde zum Löschbrunn proben.

Am 6. und 7. Dezember 1929 war der Kamerad Kessel nach Schloß Bahrendsdorf zum Maschinisten Kursus für kleine Motorspritzen.

Am 26. Dezember 1929 besuchten verschiedene Kameraden den Feuerwehrball in Rüdnitz.



Schriftführer: Fritz Kessel

* Mache Dinge ändern sich nie... :-)
** Langerönne ist ein kleines Areal um die Brücke über die Finow des Weges zwischen Finowfurt und Biesenthal (Kirschallee)

 

4. Protokolle von 1930

Protokoll von der letzten Generalversammlung am 12.2.30 bis Oktober 1930.
Am 12.2.30 fand die Generalversammlung statt mit folgender Tagesordnung:
1. Jahresabschluß und Entlastung des Kassiers
2. Verschiedenes
Zuerst wurde das Protokoll von der Gründung bis zur Generalversammlung verlesen. Dann gab uns der Kassierer den Kassenbereicht. Es war eine Einnahme von 501,40 Mark zu verzeichnen. Dem stand eine Ausgabe von 455,89 Mark gegenüber. Es ist demnach ein Bestand von 45,51 Mark. Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt. Die 5 Prozent welche von der Sterbehilfe der Wehr zur Verfügung stehen würden dem Kassierer als Entgelt für deine Bemühungen bewilligt.
Unter verschiedenes wurde ein Antrag angenommen wonach 250 Mark von der Gemeinde für die Wehr pro Jahr zu bewilligen sind.
Am 25. Mai 1930 waren 2 Mann zum Bezirkstag nach Schönholz.
Am 6. Juni 1930 waren Oberführer Schumacher und Freitag zum Kreisverbandstag nach Wriezen.
Am 20. Juni 1930 war die Wehr 18 Mann stark nach Rüdnitz zur Übung.
Am 22. September wurde dei Wehr alarmiert, es brannte eine Scheune in Lobetal, die Wehr rückte 17 Mann stark zum Brandherd aus.

Der Schriftführer Fritz Kessel



Protokoll von der Generalversammlung am 31.10.30
Tagesordnung
1. Jahresbericht und Entlastung des Kassierers
2. Stiftungsfest
3. Festsetzung eines Betrags zwecks Anschaffung von Uniformröcken
4. Sterbekasse
5. Verschiedens
1.) Nach Verlesung des Protokolls des letzten Jahres gab uns der Kassierer .
einen Bestand von 45,51 Mark
Ausgaben von 15,30 Mark
es bleibt ein Bestand von 30,21 Mark


2.) Es wurde beschlossen unser Stiftungsfest am 8. November 1930 zu feiern. Anfang 7 Uhr. Eintrittspreis für Herrn 1 Mark, für Damen 50 Pfennig. Aktive Mitglieder sind frei, Damen von aktiven Mitgliedern zahlen 50 Pfennig. Es wurden die Wehren von Biesenthal, Rüdnitz, Ladeburg , Tempefelde und Grünthal eingeladen. Kameraden von den eingeladenen Wehren in Uniform und Damen zahlen 50 Pfennig.
3.) Es wurde beschlossen zur Beschaffung von Uniformröcken 15 Mark pro Person zu bewilligen. Im Falle freiwilligen Austritts oder wenn der Kamerad austreten muß, dann muß er die 15 Mark wieder zurückzahlen. Bei Unfall oder Todesfall fällt dieser Satz fort.
4.) Sterbehilfe: Unser Oberführer Schuhmacher gab uns bekannt das jetzt für eine Umlage statt 5, wie bisher, jetzt 6 Sterbefälle ausgezahlt werden.
5.) Verschiedens: Es wurden noch 90m Schlauch übergeben, wir haben jetzt demnach ungefähr 400m Schlauch. Nachdem noch verschiedenes besprochen wurde schloß der Vorsitzende um 1/2 11 Uhr die Versammlung.

 

5. Protokolle von 1931

Bericht über das Stiftungsfest am 8. November 1930
Am 8. November 1930 feierten wir unser 2. Stiftungsfest. Es waren Kameraden von Biesenthal, Rüdnitz, Tempefelde und Grünthal erschienen. Nachdem eine recht fröhliche Stimmung war und alles recht flott das Tanzbein schwang gab es einen unliebsamen Zwischenfall mit einem Gast, bei dem sich der Kamerad Plunze recht wenig kameradschaftlich benahm, er schied dann am anderen Tag durch Zurückgabe der Uniformstücke aus der Wehr aus. Nach diesem Zwischenfall wurde bis zum frühen Morgen recht fröhlich weiter gefeiert.
Am Mittwoch dem 12. November 1930 rief Oberführer Kamerad Schuhmacher die aktiven Kameraden zu einer Übung zusammen. Nach der Übung ermahnte Kamerad Schuhmacher nochmals alle Kameraden, daß soetwas wie am Stiftungsfest nie wieder vorkommen dürfe. Denn als freiwillige Feuerwehrmänner dürfen wir solch unkameradschaftliches Verhalten nicht dulden.

Am 2. Januar 1931 wurde die Wehr morgens um 1/2 7 Uhr alarmiert, es brannte eine Scheune in Lobetal, sie brauchte aber nicht mehr ausrücken da keine Gefahr mehr bestand.
Am 26. Juli 1931 waren die Kameraden Oberführer Schumacher und Brandmeister Freitag nach Wriezen zur Brandmeisterschulung.
Am 29. September 1931 wurde eine Bezirksversammlung beim Oberführer Schumacher abgehalten., es waren Kameraden von fast sämtlichen Wehren des 4. Bezirks vertreten.
Am 4. Oktober 1931 waren die Kameraden Brandmeister Freitag und Maschinist A. Hübner zum Kreisverbandstag nach Werneuchen.
Am 5. Oktober 1931 wurde von der Sozietät eine neue Ansaugpumpe in der Motorspritze eingebaut.
Am 18. Oktober 1931 waren die Kameraden Feldwebel Kessel und Wehrmann O. Elsholz zur Bezirksversammlung nach Ladeburg.

Der Schriftführer Fritz Kessel.


Protokoll von der Generalversammlung am 5.11.31
Tagesordnung:
1. Verlesen des Protokolls
2. Kassenprüfung und Entlastung des Kassierers.
3. Bewilligung der Spesen für Delegierte zu Kreisverbandstagen.
4. Verschiedens
1.) Der Schriftführer verlaß das Protokoll der letzten Generalversammlung und den Jahresbericht, daß Protokoll wurde angenommen und genehmigt.
2.) Der Kassierer gab uns einen Kassenbericht
Es war eine Einnahme von 95,71 Mark
eine Ausgabe von 84,38 Mark
Kassenbestand 11,33 Mark


Die Kasse wurde geprüft und für richtig befunden und dem Kassierer Entlastung erteilt.
3.) Für Delegierte zu Kreisverbandstagen wurden 3 Mark pro Tag und Fahrgeld für die Eisenbahn bewilligt.
4.) Verschiedens: Es wurde beschlossen einen Antrag an die Gemeindeverwaltung zu stellen, sie möchten jährlich 80 Mark für die freiwillige Feuerwehr bewilligen. Das Geld ist vierteljährlich an die Feuerwehrkasse zu zahlen.
Dann wurde beschlossen mit der Änderung der Alarmsignal noch zu warten bis nach der Kreisverbandstag in Wirezen, um erst zu sehen wie die einheitlichen Signale sind. Dann gab der Vorsitzende noch bekannt daß die Feuerwehrleute mit den eigenen Sachen wie Hosen und Stiefel beim Brand durch die Gemeinde versichert sind. Nachdem verschiedenes besprochen wurde, wurde die Versammlung vom Vorsitzenden geschlossen.

Schriftführer Fritz Kessel

 

6. Protokolle von 1932

Bericht vom letzten Jahre
Am 29. November 1931 waren die Kameraden Oberf. Schuhmacher und Feldw. Kessel zum außerordentlichen Kreisverbandstag nach Wriezen.
Am 1.2. 1932 waren die Kameraden Oberf. Schuhmacher und und Brandm. Freitag zur Bezirksversammlung nach Biesenthal.

Versammlung am 23.2.1932
Es wurden die Kameraden O. Elsholz und Alfred Keiser zur Sanitäter Ausbildung bestimmt. Dann wurden die Kameraden Otto Brokner und Walter Bassow zur Elektrikerausbildung bestimmt.

Am 2. und 3. März waren die Kameraden Georg Freitag und Adolf Hübner zum Maschinisten Kursus nach der Feuerwehrschule Behrensdorf.
Am 5. März 1932 besuchten 12 Kameraden das 25. Stiftungsfest in Biesenthal.
Am 17. April 1932 war Kamerad Oberf. Schuhmacher zur Bezirksversammlung nach Heckelberg.
Am 22. Mai 1932 waren die Kameraden Oberf. Schuhmacher und und Wehrmann Fritz Hübner zum Kreisverbandstag nach Ladeburg.
Über Winter wurde der neue Schlauchtrockenturm gebaut. Das Holz zum Bau wurde von den hiesigen Landwirten geliefert. Die Zimmerarbeit machte der Zimmermann Otto Elshols. Von den aktiven Kameraden wurde freiwillige Hilfe geleistet.

Der Schriftführer Fritz Kessel.


Protokoll von der außerordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni
Tagesordnung:
1. Protokoll
2. Genehmigung der Satzung
3. Vorstandswahl
4. Festsetzung eines Beitrags der passiven Mitglieder
5. Verschiedenes
Punkt 1 wurde erledigt durch Verlesen des Protokolls der letzten Versammlung.
Punkt 2.) Die neuen Satzungen vom Kreisfeuerwehrverband wurden ausgefüllt und einstimmig angenommen.
Punkt 3.) In den Vorstand wurde gewählt: Oberführer Schuhmacher als 1. Vorsitzender, Brandmeister F. Freitag als 2. Vorsitzender und Kassierer Feldw. Kessel als Schriftführer. Als Förderndes Mitglied wurde Kamerad Paul Fieting gewählt. 2 Vorstandsmitglieder werden noch von der Gemeindevertretung gewählt.
Punkt 4 wurde schon bei der Satzungsannahme erledigt, es wurde 1 Mark pro Jahr für Fördernde Mitglieder festgesetzt.
Punkt 5.) Unter Verschiedenes wurde für die beiden Maschinisten die zur Ausbildung nach Behrensdorf waren für jeden Mann und pro Tag 1 Mark bewilligt, also für beide zusammen 6 Mark. Dann wurden noch ein paar Fragen erledigt und um 11 Uhr wurde die Versammlung vom Vorsitzenden geschlossen.

Bericht vom Juni 1932 - Januar 1933
Am 26. Juni waren die Kameraden Brandmeister Fritz Freitag und Oberfeuerwehrmann Alfred Fieting zur Bezirksversammlung nach Klobbicke.
Am 2. Juli war die Wehr 16 Mann stark zur Bezirksübung nach Biesenthal.
Im Juli war der Kamerad Martin Fieting und am 28. August waren die Kameraden Otto Brokner und Walter Bassow nach Wriezen zum Elektrikerkursus. Am 30.10.32 war die Wehr 16 Mann stark zur Bezirksübung nach Woltersdorf. Am 8.11.1932 ist Kamerad Walter Beetz in die Wehr eingetreten.

Versammlung am 9.11.1932
Kamerad Oberführer Schuhmacher eröffnete um 1/2 9 Uhr die Versammlung und gab bekannt das sich Kameraden beschwert haben, weil auf dem Mannschaftswagen nicht soviel Sitzplätze sind. Um dem Abzuhelfen wurde beschlossen 8 Nummern zu machen und diese im Spritzenhaus aufzuhängen so das nur die ersten 8 Mann nach außerhalb zum Brande mitfahren bräuchten. Dann wurden noch einige Angelegenheiten erledigt und die Versammlung vom Vorsitzenden Oberführer Schuhmacher um 10 Uhr geschlossen.

Am 12.11.1932 war der Kamerad Oberführer Schumacher zur Oberführertagung nach Freienwalde.
Am 20.11.1932 ertönte um 10 1/2 Uhr vormittags Feueralarm, es brannte das Dach des Backofens Besitzer Wilhelm Fieting. Nach kurzem Wassergeben war der Brand gelöscht.
Am 4.12.1932 waren die Kameraden Otto Brokner und Walter Bassow nach Tuchen und am 15.12.1932 nach Tiefensee zum Elektriker Kurus.
Am 29.1.1933 waren 7 Kameraden zum Filmvortrag nach Lanke.

Fritz Kessel Schriftführer.

 

 
Donnerstag, 21. Juni 2018

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